iClear 30 von Innokin

innokin iClear 30Der iClear 30 liegt Startersets wie z.B. dem itaste MVP oder dem itaste SVD von Innokin bei. Ob sich der Kauf dieses Clearomizers auch einzeln lohnt, erfahrt ihr in folgendem Test von VAPEPOINT.

Mittlerweile gibt es den iClear 30 in verschiedenen Ausführungen. Der iClear 30s verwendet die gleichen Verdampferköpfe wie der iClear 30. Der iClear 30B hingegen verfolgt ein ganz anderes Konzept. Das ‚B‘ steht bei diesem Verdampfer für Bottom. Es handelt sich beim iClear 30B also um einen Bottom Coil Clearomizer (BCC). Wir haben die normale Ausführung, die in der Regel auch den Startersets von Innokin beiliegt, ausführlich getestet.



Die Preisdifferenz im Internet ist gross. So lagen die Preise zu dem Zeitpunkt unseres Tests, nur für den iClear 30, zwischen 8 und 15 Euro. Der iClear 30 liegt aber auch verschiedenen Startersets von Innokin bei. Mit dem Kauf des itaste SVD erhält man gleich zwei iClear-30. Dem itaste MVP liegt nur ein Verdampfer dieser Art bei.

Technische Daten:

Der iClear 30 ist ein Dual Coil Clearomizer (DCC). Jede Heizspirale fasst 4 Glasfaserstränge. Somit fördern 16 Stränge das Liquid zu den beiden Heizspiralen.

iClear 30 in Einzelteile zerlegt

iClear 30 (Mundstück mit Gewinde und Gummidichtung, Deckel, Kunststofftank, Verdampferkopf mit Silikonkappe, Base mit 510er Anschluss)

  • Länge: 78 mm (mit Gewinde)
  • Durchmesser: 19 mm
  • Gewicht: 39 g
  • Maximales Tankvolumen: 3,0 ml

 

  • Widerstand: 2.1 Ohm / 1.8 Ohm / 1.5 Ohm

Der erste Eindruck des iClear 30:

Die Funktionsanzeichen bestimmen bei dem iClear30 das Design. Die Riffelungen an der Base und der Top-Cap weisen auf das sich darunter befindliche Gewinde (Schraubverschluss) hin, die aufgesetzte Halbkugel auf das einstellbare Mundstück. Dieses lässt sich etwas abwinkeln und um 360 Grad frei drehen. Wegen des Gewindes, mit dem das Mundstück aufgeschraubt wird, kann man es leider nicht durch herkömmliche Driptips ersetzen.

iClear-30 auf SVD

Der Tank ist aus Kunststoff und weist eine in unseren Augen sinnlose Anzeige für den Füllstand auf. Vom Design her wirkt der Verdampfer wenig spektakulär. Die neueren Versionen gefallen uns weitaus besser. Die Verarbeitungsqualität ist gut und das Gerät macht einen soliden Eindruck.

Der Clearomizer im Alltag:

Der Verdampfer zieht die Luft seitlich durch zwei Löcher in dem 510er Anschluss. Es kann vorkommen, dass der iClear-30 hier minimal sifft. Das Siffen durch den 510er Anschluss fällt aber nicht unangenehm auf und ist sehr gering. Um den Kontakt eures Akkuträgers zu schützen, empfiehlt es sich diesen, so wie auch den Anschluss des Verdampfers, gelegentlich zu reinigen. Wir haben unsere iClear 30 mit Verdampferköpfen von 2.1 Ohm Widerstand gekauft. Erhältlich sind außerdem Verdampferköpfe mit 1.8 und 1.5 Ohm Widerstand.

Bevor man den iClear 30 zum ersten mal mit Liquid füllt, sollte man kontrollieren, ob der Verdampferkopf auch wirklich handfest angezogen ist. Es kann nämlich vorkommen, dass dieser nur ganz locker mit der Base verschraubt ist, wodurch er keinen Kontakt zu dem Akku bekommen kann. Der Clearomizer kann dann nicht funktionieren. Sollte euer iClear-30 mal nicht funktionieren, so solltet ihr das als Erstes kontrollieren.

Wir können uns nicht erklären, warum sich mit der Zeit der Widerstand der Verdampferköpfe drastisch erhöht. Auch hat es den Anschein, dass es bei manchen Liquids, wie z.B. Vanille, schneller geht als bei klaren Liquids.
Nach 2 Wochen im Einsatz hatte einer unserer Verdampferköpfe bereits einen Widerstand von 4.14 Ohm. Wir haben den Wert an verschiedenen Akkuträgern und an einem Ohm-Meter gemessen. Nach einem Dryburn ist der Wert auf 3.50 Ohm gesunken. Nach dem Abwaschen unter fließendem Wasser und erneutem Dryburn betrug der Widerstand nur noch 3.28 Ohm. Eine Erklärung dafür haben wir nicht.

Der Geschmack leidet etwas unter dem Dryburn. Er schmeckt aber nicht verkokelt und es dampft noch gewaltig. So dampfen wir ihn noch weiter.

Ersatzköpfe sind schon ab 3 Euro erhältlich. Das Selber-Wickeln ist bei diesem Gerät durch den minimalen Platz und die zwei Heizwendel nur etwas für Profis, die wissen, was sie tun.

iClear30 Verdampferkopf

Heizspirale mit Verkrustungen am iClear 30 Verdampferkopf.

Ein Nachteil von Dual Coil Clearomizern ist der höhere Stromverbrauch. Dafür wird man mit viel Dampf, relativ hartem Flash und ausgeprägtem Geschmack belohnt.

Der iClear 30 kokelt sehr selten bis gar nicht. Natürlich darf man ihn nicht mit zu viel Leistung befeuern. Wenn sich die Tankfüllung dem Ende neigt, hilft es, durch Schwenken das restliche Liquid zu den Glasfasern zu befördern. Durch die Glasfasern wird das Liquid zu den Heizwendeln befördert. Einem Kokeln wird so entgegengewirkt.

Das gefällt uns am iClear 30:

  • Dampfmenge
  • Flash
  • Geschmack

Was man verbessern könnte:

  • leichtes Siffen durch den 510er Anschluss
  • hoher Liquidverbrauch
  • geschraubtes Driptip (nicht austauschbar)
iClear30_Mundstück

Das Mundstück des iClear 30

Fazit zum iClear 30:

Mit dem iClear-30 erhaltet ihr einen soliden Dual-Coil-Verdampfer (DCC). Er überzeugt im Dampfverhalten, Flash und Geschmack. Besonders Anfänger werden mit diesem Clearomizer ihre Freude haben. Die Nachfolger dieses Verdampfers gefallen uns vom Design her etwas besser, sind aber auch etwas teurer.

Informiert euch vor dem Kauf auch über den iClear30S (Gleiches Prinzip, allerdings keine Riffelung an Deckel und Bodenplatte) und den iClear30B (Bottom Dual Coil Clearomizer mit unten liegenden Heizspiralen).

Der Konsum von E-Zigaretten kann gesundheitsschädliche Folgen haben und ist daher nur für Erwachsene erlaubt, die eigenverantwortlich mit diesem Risiko umgehen können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.