SMOK X-PURE RDA (Rebuildable Dripping Atomizer) Tröpfelverdampfer

smok xpure x-pureDas gute Tröpfelverdampfer nicht unbedingt teuer sein müssen, beweist der X-PURE von SMOK.

Für rund 25 Euro bekommt man einen Dual Coil RDA (Rebuildable Dripping Atomizer), der sich durch ein paar Features von der breiten Masse abheben kann.

Welche Besonderheiten dieser Tröpfler aufweist, erfahrt ihr hier im Test von VAPEPOINT.

Was sich in der kleinen schwarzen Box befindet, in der man den SMOK X-PURE kaufen kann:

Mit dem Kauf des SMOK X-PURE erhält man einen Tröpfelverdampfer, mit bereits angebrachter Wicklung. Dieser Wicklung verdankt der SMOK X-PURE seinen Namen, da die Fasern der Wicklung in der Form eines X gelegt sind.

der smok xpure in seine teile zerlegt x-pure

SMOK X-PURE (Base, äußere Verdampferkammer mit einstellbarem Zugwiderstand, innere Verdampferkammer, Driptip, Schraubendreher mit Dreikant)

Der XPURE selbst besteht aus vier Teilen: der Base, einer zweiteiligen Verdampferkammer und dem Driptip. Außerdem erhält man mit dem Kauf ein spezielles Werkzeug. Auf der einen Seite davon befindet sich ein Kreuzschlitzschraubendreher, auf der anderen Seite eine Art Dreikantschlüssel.

Abmessungen des X-PURE:

Der SMOK XPURE ist mit einem Durchmesser von 22 mm und einer Höhe von 28 mm (ohne 510er Anschluss und Driptip) relativ kompakt. Eine größere Variante mit 30 mm Durchmesser ist auch erhältlich. Die neuere 30mm-Version heißt SMOK X-PURE Mega.

Verarbeitung und Besonderheiten:

Die Verarbeitungsqualität ist gut. Der XPURE besteht aus Edelstahl. Das Glas-Edelstahl-Driptip wird nur durch einen weißen O-Ring gehalten. Dadurch wackelt es auch etwas. Das Deck der Basis ist aus Keramik und damit sehr hitzebeständig.

Der Pluspol im 510er Anschluss ist starr und lässt sich nicht an verschiedene Akkuträger anpassen. Wir hatten aber bisher keine Probleme bei dem Betrieb auf verschiedenen Akkus.

Durch seine Luftführung hebt sich der SMOK X-PURE etwas von anderen Tröpfelverdampfern ab. Seine Verdampferkammer ist zweiteilig. Die äußere Verdampferkammer weist ein fest vorgegebenes Luftloch auf. Gegenüber befindet sich eine weitere Öffnung, deren Durchmesser über die Luftzug-Kontrolle mit dem Dreikantschlüssel einstellbar ist.

Die airflow control vom XPURE

Die AC (Airflow Control) vom SMOK X-PURE.

Die innere Verdampferkammer sorgt dafür, dass die beim Dampfen angesaugte Luft zu den vier seitlichen Bohrungen in der Base geleitet wird. Von hier aus wird die Luft zu zwei Schlitzen in der Keramik geleitet, die die Luft von unten an die beiden Coils (Wicklungen) führt.

Luftführung der SMOK XPURE

Keramik-Base des SMOK X-PURE.

Die Coils werden mit geringem Abstand genau über den Schlitzen in der Keramik positioniert. Die Wicklungen werden praktisch von unten von der angesaugten Luft umströmt. Danach wird die Luft über das Driptip zum Mund geführt und inhaliert. Das gab es in dieser Art vor dem XPURE bei noch keinem Verdampfer.

Der SMOK XPURE im Alltag:

SMOK X-PURE mit Microcoil. Acht Windungen 0.5 Ohm

SMOK X-PURE mit Microcoil. Acht Windungen mit 0,4er Kanthal auf einem Bohrer mit 2,5 mm Durchmesser ergeben hier einen Widerstand von 0,50 Ohm. Dieses Setup verhält sich allerdings sehr träge und glüht erst nach ein paar Sekunden vollständig auf.

Das Wickeln ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Verdampferkammer ist sehr klein, wodurch das Verlegen der Faser oder Watte stark eingeschränkt ist. Man kann sie praktisch nur direkt über die Schrauben legen.

Herkömliche Wicklung auf dem SMOK XPURE

SMOK X-PURE mit angebrachter herkömmlicher Wicklung. Eine normale Wicklung bietet, im Vergleich zu der Microcoil-Wicklung, beim XPURE zwei Vorteile. Sie reagiert nicht so träge wie eine Microcoil-Wicklung und bietet darüber hinaus auch den Vorteil, dass die volle Länge der Luftschlitze ausgenutzt wird.

Bedingt durch die kleine Verdampferkammer bietet der SMOK X-PURE nur sehr wenig Liquidspeicher. Nach ein paar Zügen muss wieder getröpfelt werden. Das kann nervig sein, bietet aber auch Vorteile beim Testen von verschiedenen Liquids. Außerdem ist der Geschmack durch die kleine Verdampferkammer ausgezeichnet.

Wir denken dass der XPURE Mega, mit seiner deutlich größeren Verdampferkammer auf jeden Fall mehr Möglichkeiten zum Wickeln bietet. Außerdem lässt sich dort auch mehr Trägermaterial (Watte oder Faser) für Liquid unterbringen. Somit könnte der XPURE Mega für den ein oder anderen von euch die bessere Wahl sein.

SMOK bietet, mit dem FURY-S, einen passenden Akkuträger für dem XPURE an. Wir haben den FURY-S bereits getestet, schieben den Test aber in eine andere Rubrik, da der XPURE nicht mit dem FURY-S zusammen als Set erhältlich ist. Ihr findet den Test zum FURY-S auf unserer Webseite in der Rubrik Akkus.

Wir haben das Gefühl, dass durch den von unten auf die Coils treffenden Luftstrom der Geschmack besser zur Geltung kommt. Bedingt durch die kleine Verdampferkammer und das kurze Driptip kann der Dampf je nach Wicklung sehr heiß werden. Das könnten manche Dampfer als unangenehm empfinden. Ein längeres Driptip schafft hier Abhilfe. Wer einen leichteren Zugwiderstand und mehr Luftzug wünscht, kann das nicht einstellbare Luftloch etwas aufbohren.

Fazit zum SMOK X-PURE:

Der SMOK X-PURE gefällt uns. Die Luftführung ist außergewöhnlich. Dampfentwicklung und Geschmack sind, wie bei einem RDA üblich, sehr stark ausgeprägt. Der Geschmack der Liquids kommt beim SMOK X-PURE voll zur Geltung. Auch der Preis und die Qualität überzeugen uns. Den etwas wärmeren Dampf empfinden wir als sehr angenehm und der kleine Liquidspeicher hat auch seine Vorteile. Wir verwenden den SMOK X-Pure auch für unsere E-Liquid-Tests.

 

Der Konsum von E-Zigaretten kann gesundheitsschädliche Folgen haben und ist daher nur für Erwachsene erlaubt, die eigenverantwortlich mit diesem Risiko umgehen können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.